Die Leiden des jungen Schultz
(oder: winterliche Expeditionen auf der Suche nach dem kriechenden Hahnenfuß)

Im tiefen Winter des Jahres 1998 machte sich Andi, der junge Schultz, auf dem Weg, um in Besitz einer seltenen und im Dezember auch nicht gerade sehr verbreiteten Pflanzengattung zu kommen. Aber bevor wir den weiteren Verlauf dieser dramatischen Ereignisse erzählen, zunächst eine kurze Rückblende:

Die Einschulung des damals noch jüngeren jungen Schultz ins KHG sollte sein bis dato wohlbehütetes Leben entscheidend verändern. So kam er bald in Kontakt mit schwer erlernbaren Sprachen {Latein, Deutsch ( O-Ton des jungen Schultz: "Ich weiß, wo dein Haus wohnt!")} und später auch mit beinahe unlösbaren vektoriellen Problemen. Die im Unterricht stets zur Schau getragene Zurückhaltung verlor Andi, der junge Schultz, lediglich in Anwesenheit gut gebauter Mädels oder hochprozentiger Getränke (Captain Morgan). Den Großteil seiner Freizeit verbrachte er mit dem Basketball in den Händen, beziehungsweise am Korb hängend.

So entwickelte sich der junge Schultz zum Idol einer Basketballspielenden und Frauenvergötternden Generation, die ihn trotz seiner "Großraumlimousine" verehrte. Unbestätigten Gerüchten zufolge prägte die Autoindustrie aufgrund dieser Tatsache den Werbeslogan "Man muss nicht groß sein, um groß zu sein". Andi, der junge Schultz, wurde somit zum Werbestar und Aushängeschild der deutschen Automobilindustrie, bis seine Vorliebe für obszöne Bücher pädophilen Inhalts bekannt wurde. Auch seine Entschuldigung "Ich kann doch nichts für den

Inhalt" konnte die Firma Suzuki© nicht davon abbringen, für ihren Werbespot einen weitaus weniger talentierteren und unbekannten, aber moralisch unanstößlichen Basketballspieler zu engagieren. Nach seinem gescheiterten Intermezzo in der Werbebranche konnte sich Andi, der junge Schultz, wieder völlig auf seine schulische Laufbahn konzentrieren.

Doch nun zurück zu den zu Beginn geschilderten Ereignissen: All die winterlichen Expeditionen des jungen Schultz blieben natürlich erfolglos. Durch die Hilfe einer üppigen Biologiestudentin, die sich an die glamourösen Auftritte des jungen Schultz in der Öffentlichkeit erinnerte, gelang es ihm schließlich doch noch, seine Facharbeit termingerecht abzugeben.

Viel Erfolg im weiteren Leben und eine baldige Rückkehr ins Showbusiness wünschen Andi, dem jungen Schultz, seine Mitschüler und treu ergebenen Fans:

Kilian S. & Bastian G.

PS: Wer Andi, den jungen Schultz, einmal persönlich kennenlernen will, um ihn nach seinen
Abenteuern im Showgeschäft zu fragen, findet ihn sicherlich unter bzw. an einem Korb der Georgendamm-Halle.

PPS: Autogrammwünsche und persönliche Geschenke (BHs erst ab Größe DD) sind an seine Fanadresse zu richten.