World in my eyes

"Jenny, wie groß bist du eigentlich?" Wir raten allen, diese Frage nicht zu stellen, denn es könnte fatale Folgen haben: Man läuft entweder Gefahr, von ihr mit einem mürrischen Knurren bedacht und stehengelassen zu werden oder sich eine bissige Bemerkung einzuhandeln. Manchmal jedoch, an besonders guten Tagen (wir haben es schon erlebt!) erntet man ein Jenny-typisches Grinsen und die Antwort: "Genau 1, .. Meter." [Zum Schutz der Verfasserinnen bleibt die Antwort unvollständig. Für genauere Informationen steht Jenny jederzeit gerne zur Verfügung.]

Eigentlich hat sie ja auch allen Grund, stolz auf ihre Größe zu sein, denn schließlich vollbrachte sie, begünstigt durch ihre längenmäßige Überlegenheit, sportliche Hochleistung, die ihr sogar den Titel der Stadtmeisterin im Kugelstoßen einbrachten.

Doch nicht nur im Sport ist sie voll auf der Höhe, sondern auch, was die gesellige Gestaltung ihrer Freizeit angeht:

Um ihren täglichen Bedarf an Endorphinen zu decken, schlachtet sie erst mal die ein oder andere Tafel Schokolade - "100 Gramm Schokolade am Tag muß schon sein"- um dann ihre Umgebung durch gute Laune und spontane Unternehmungslust zu erfreuen. Dazu schwingt sie sich zuerst dynamisch auf ihren Plastikbomber und düst in Richtung Bamberg-Stadt, entweder direkt ins Mundi-Freibad oder auf den Keller. Vielleicht entschließt sie sich auch zu einem Rundgang durch die Bamberger Szene und dank ihrer Vielseitigkeit und Offenheit trifft sie immer auf zahlreiche Gleichgesinnte aus ihrem streng monoton wachsenden Freundeskreis. Es bleibt zu testen, ob diese Zunahme direkt proportional zur Steigung ihres Mathe-Verständnisses ist (um Mißverständnisse auszuschließen: Dies ist unsere Nullhypothese!). Aber Jenny kann auf das Testen dieser Hypothese wohl verzichten, da sie doch leichte Aversionen gegen diese Wissenschaft hegt.

Ablenkung von schulischen Streßsituationen (Referaten!) findet sie in sphärischen Klängen von M. Martin L. Gore und Dave Grahan. Um sich eine umfangreiche CD-Kollektion zulegen zu können und Trips zu diversen DM-Veranstaltungen zu finanzieren, nimmt sie gerne die ein oder andere Inventur beim Rewe in Kauf. So ermöglichte sie sich auch verschiedene Reisen in reizvolle europäische Länder, wobei sie erfahren hat, daß es nicht nur in Skandinavien viele hübsche große blonde Männer gibt.

Um auch noch im heimischen Viereth in den Erinnerungen schwelgen zu können, wird sie die Kunst des Photographierens nun perfektionieren.

Damit Du in Zukunft nicht nur in Deinen Bildern lebst, wollen wir Dir noch etwas mit auf den Weg geben:

"Jenny, reach out and touch Dave!"

Ise, Anja, Moni