Markus Grohmann


Sicher, wir waren ein illustrer Jahrgang, aber den Gipfel der Prominenz im Medienzeitalter, die Erwähnung im internationalen Eliteorgan „FT", erreichte nur er; Markus Grohmann. Ganz Bamberg konnte so erfahren, mit welcher löblichen Beschäftigung er seine Freizeit verbringt: er hilft Kröten über die Straße. Soviel Idealismus überzeugte dann auch die Juroren, die ihn zu „Jugend forscht"- Ehren verhalfen. Aber ganz im Ernst: im Gegenteil zum FT-Bericht verdient Markus´ Interesse für Naturwissenschaften mehr als nur ein mitleidiges Lächeln. Markus gehörte z.B. zu dem kleinen Kreis, der Herrn Hafenrichter im heißgeliebten gk Chemie mündliche Punktzahlen „ganz klar im Einserbereich" entlocken konnte. Einen krassen Gegensatz zu seiner Begeisterung zu Fauna und Flora, sprich: dem LK Biologie, bildete Markus umweltfreundliches Fortbewegungsmittel (Stichwort: BA-AY 877). Ein Zusammenhang herzustellen zwischen dieser mobilen Kohlenmonoxid-Fabrik und Markus´ Griechischnoten läge zwar angesichts eines unentwegt radfahrenden Kursleiters nahe, entbehrte aber jeder Grundlage. Markus´ außerschulisches Engagement dagegen spiegelte sich an seinem Auto wieder: das diskrete Schwarz-Rot-Gold des angehenden Landesverteidigers genauso wie ein Aufkleber, der ihn als Judo-, Aikido-, Karate-, Kibotu-, oder was auch immer Kampfsportler kenntlich machte. Die Vervollkommnung (und praktische Anwendung?) erfuhren die so erworbenen Kenntnisse dann auf der Tanzfläche.

Alles in allem ein sehr vielseitiger und strebsamer Schüler, der die Sammlung besonderer Individuen in unserem Jahrgang als „tanzender Krötenliebhaber" vervollständigte.


Verfasser unbekannt