Claudia - unser Cowgirl aus Ohio

Es war einmal ein kleines, freches, lautstarkes, schrilles Gör verpackt in knallige Rave Klamotten aus dem H&M, das die Oberhaider Männerwelt (und nicht nur die) in Rage versetzte. Oftmals fiel die Entscheidung bei einem Mann zu bleiben schwer, so dass sie in kurzen Abständen diverse Kontakte knüpfte. Doch eine alte Weisheit zeigte sich bestätigt: Mit einem H... kann man nie was falsch machen. Führte sich der ein oder andere Cowboy derb auf, verstand es unser alter Haudegen ihn mit ihren stärksten Waffen in die Schranken zu weisen. So durchdrang ihr starkes Organ schon mal laut schimpfend die Hallen unseres großen Saloons.

Doch Claudia fiel manchem Sheriff auch durch häufiges Fehlen auf, was nicht immer auf ihre chronische Unlust, sondern auch auf die anstrengenden Cowgirlausritte des Wochenendes zurückzuführen war.

Eine Unterkunft für ihr Pferd zu finden, stellte ein weiteres Problem dar. Deshalb folgte sie öfters der Verlockung und stellte es im schuleigenen Stall der Sheriffs ab. Obwohl dadurch einige kostbare Ausbildungsminuten im Saloon draufgingen, hatte sie immer noch Zeit mit ihren Kumpels ein Friedenspfeifchen zu rauchen. Endlich glücklich eingetroffen, widmete sie sich den wirklich wichtigen Aufgaben als Chiefcowgirl. Als Leiterin der Stall- und Mist-Vereinigung bescherte sie ihren Kumpanen einige unvergeßlich Aktivitäten.

Bei den allwöchentlichen Auftritten im Camp, wo sie ihre Vorliebe für die einheimischen Klänge zeigte, mußte sie ihre Cowgirltracht gegen zivilisierte Kleidung eintauschen (Bluse, Rock und feine Schuhe).

Ihrem Grundsatz ² Saufen Leute!² blieb sie stets treu, so dass öfters mal das Pferd angekettet blieb und ihre Vorfahren (Oma) ein Feldbett in der Stadt bereithalten mussten (² Hab´ alles gemanagt: kann saufen und schlaf´ bei Oma!² ). Hat sie nun wirklich bei ihrer Oma übernachtet oder das Auto vorgezogen? Waren die Betten in der City belegt, dann gab es nur noch eine Lösung:² Kann saufen bis 23.00 Uhr und trink´ dann nur noch Mineralwasser² . Diverse Feiern in den Katakomben ihrer Ranch waren Höhepunkte des Partylebens, bei denen der Alkohol viele Opfer forderte. Auf unbekanntem Territorium (Allgäu, Wien) hatte sie schnell ihr Lager aufgeschlagen und brachte viel Stimmung unter die Einheimischen. Kontakte zu den dortigen Jukeboxbesitzern und Feuerwehrmännern waren schnell geknüpft, um günstig an deren Reserven zu kommen (² Da lass mer uns von denen einladen und kommen billig weg!² ). Daraufhin wurde die Friedenspfeife mit jenen Ahnungslosen angesteckt. Manchmal verlor sie jedoch den Überblick und trieb statt des Bullen das andere Geschlecht in die Fluten (Donau) und zwang sie zu Kunststücken.

Claudia - däig id isie – our frienship will never die!

Valie, Ise, Clemens